Nick Of Time

Original by Bonnie Raitt

Recorded in September 2009



Perspective Magazine:
Ist das dein Handy-Recorder, von dem du erzählt hast?

Tong:
Ja, genau!

Perspective Magazine:
Warum gerade Bilder von deinem Equipment?

Tong:
Ich wollte ein Video machen, in dem der sogenannte Ken-Burns-Effekt eingesetzt wird. Es handelt sich um einen Effekt, der eine Kamerafahrt über ein Bild ausführt. Dieser Videostil hat einfach am besten zum Song gepasst. So fand ich es zumindest.

Perspective Magazine:
Bonnie Raitt ist eine bekannte Künstlerin in der Country-Szene. Wie bist du auf diesen Song gekommen?

Tong:
Der Song lief eines Morgens im Radio und hat mir sofort gefallen. Erst im Nachhinein erfuhr ich, dass er von Bonnie Raitt stammt. Ich bin wirklich zufrieden mit der Aufnahme — eine runde Sache, kann man sagen. Auch die Stimme hat einen warmen Klang — das hatte sich eher so ergeben und konnte ich gar nicht wirklich beeinflussen, also viel mehr eine glückliche Fügung. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt noch relativ wenig Erfahrung mit Sound Engineering und muss sagen, dass ich als Amateur in diesem Gebiet heute immer noch professionelle Tipps und Tricks gebrauchen kann. Umso mehr freue ich mich über derartige glückliche Fügungen (lacht).

Perspective Magazine:
Du fügst eine Sequenz hinzu, die es im Original nicht gibt: ein Solo mit dem E-Piano und ein Gitarrensolo. Gibt es einen speziellen Hintergrund dafür?

Tong:
Als ich das Original von Bonnie Raitt hörte, wusste ich, dass ich an dieser Stelle einen instrumentalen Solopart einfügen würde, wenn ich diesen Song je covere. Für das Gitarrensolo holte ich mir die Inspiration von Eric Clapton. Ich liebe diese unheimlich elegante Art, in der Clapton seine Gitarrensoli spielt. Seine Musik ist direkt und ehrlich. Man hat das Gefühl, sofort zu verstehen, welche Emotionen er in seine Musik legt. Mein Gitarrensolo in Nick Of Time soll ein gewisses Gefühl von Leichtigkeit hinterlassen, was ich immer wieder auch in Claptons Songs verspüre.


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